Von Hille de Maeyer

Das Handwerk ist ein stabiler und verlässlicher Partner, auch in der Corona-Pandemie.

Mit Ausnahme weniger Gewerke konnten Handwerkerinnen und Handwerker weiterarbeiten, als Schulen und Kindergärten geschlossen und das öffentliche Leben nahezu zum Erliegen kam. Betriebe haben sich der Herausforderung gestellt und in kürzester Zeit Hygienekonzepte erarbeitet und Betriebsabläufe umgstellt.

Während des Lockdowns war die Versorgung der Menschen mit Dienstleistungen und Dingen des Alltags gesichert. Heizungen wurden repariert, Brötchen gebacken, Häuser gebaut. Zeitweise schließen mussten Frisör- und Kosmetikbetriebe. Insgesamt hat sich das Handwerk als systemrelevant präsentiert und erwiesen.

Die Krise hat gezeigt: Das Handwerk hat einen guten Stand. Die überschaubare Größe der oft familiengeführten Betriebe lässt es zu, flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Das betrifft sowohl den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch das Spektrum der Leistungen.

Handwerksbetriebe sind es gewohnt, nachhaltig zu wirtschaften. Betriebsinhaber möchten ihr Unternehmen gut ausgestattet an die nächste Generation übergeben. Diese Weitschicht sowie die gute konjunkturelle Lage vor der Pandemie verschaffen dem Handwerk Spielraum, auch schwierige Situationen zu meistern.

Hille de Maeyer

Pastorin für Kirche und Handwerk

Kirche und Handwerk verbindet eine lange Geschichte. Hille de Maeyer blickt in beide eng verbundene Bereiche. Durch die Covid-19-Pandemie ist auch das Handwerk betroffen. In Telefonaten und Email-Kontakten der letzten Wochen und Monate hat sie wahrgenommen, wie viele Ängste und Sorgen damit einhergehen.