was steckt dahinter?

Corona wirkt als Brandbeschleuniger, Corona bündelt wie ein Brennglas – die Covid-19-Pandemie und der Erreger werden mit vielen bildhaften Beschreibung versehen, um greifbar zu machen, wie tief die gesellschaftlichen Veränderungen wirken.

Während einer Video-Teambesprechung im Mai benutze die KDA-Referentin Laura Rinderspacher den Begriff “Kontrastmittel” und brachte damit einen gedanklichen Prozess im KDA in Gang. Auch unsere Arbeit ist durch die Pandemie nicht mehr wie vorher, steht ja die Arbeitswelt im Mittelpunkt der Tätigkeiten.

Unter #kontrastmittelcorona sammeln wir nun die Geschichten, Menschen, Initiativen, die auch vorher schon Probleme aufgezeigt haben. Probleme, die durch die Pandemie noch deutlicher, noch drastischer zu Tage treten.

Worum geht es bei #kontrastmittelcorona?

Im Video erklärt das Team vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt Hannovers und Oldenburgs die Hintergründe der Kampagne.
Interesse mitzumachen? Es gibt einen Beitrag der im Blog erscheinen soll? Ein Artikel regt zur Diskussion an? Mit einer Meinung überhaupt nicht einverstanden? Das Team steht auf allen möglichen Kanälen für Anfragen bereit!

Was ist der KDA?

Wirtschaft und Arbeitswelt sind im Wandel – der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt sucht das Gespräch mit Unternehmen, Gewerkschaften und Verbänden mit dem Ziel, dass Menschen in diesen Veränderungsprozessen gute Arbeit leisten können.

Eingebunden ist der KDA in das Haus Kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Es unterstützt und ergänzt als übergemeindliche Einrichtung die Arbeit der Kirchengemeinden und Kirchenkreise in der Landeskirche.
Besonders eng arbeitet der KDA mit den anderen arbeitsweltbezogenen Diensten zusammen. Das sind Kirche und Handwerk, der Kirchliche Dienst auf dem Lande und Spiritual Consulting. Seit 2017 besteht eine Partnerschaft mit dem KDA der Ev.-Luth Kirche in Oldenburg.

 

Netzwerkdarstellung des KDA und der Partner

 Clemens Carne

kommt eigentlich aus Ostwestfalen, ist aber auch gerne im Oldenburger Münsterland unterwegs. Interessiert sich für die Kulturen Ostmitteleuropas und des Balkans, vor allem für kulturelle Barrieren – beispielsweise mangelnder Sprachkenntnis oder wie sich in Deutschland ein Kulturschock anfühlt. Daneben hat er eine Leidenschaft für Fleischgerichte und ist Schnäppchenjäger. Schweinekotelett für 0,89€, Putengeschnetzeltes Knallerpreis nur 2,22€ das Kilo: LECKER!

 Beate Schulte

liebt es unterwegs zu sein und an unterschiedlichsten Orten mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Über Traumberufe, Altersvorsoge  und Work-Live-Balance zu sprechen. Durch Corona mussten viele Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden. Homeoffice und Homeschooling haben sie, als alleinerziehende Mutter, so manches mal an ihre Grenzen gebracht. Aber sie ist auch dankbarer und demütiger geworden. Sie hofft, dass sowohl die Politik, als auch die Gesellschaft zu einem Umdenken und verantwortungsvollem Handeln bereit sind.

 Matthias Jung

liebt Gespräche über Gott und Arbeitswelt im Café beim Kaffee und ist daher von Corona ganz schön ausgebremst. Hat die Zeit genutzt und ein Buch fertig geschrieben: Unverbundenes verbinden – Dialog und Spiritualität in der sozial-ökonomischen Transformation (erscheint 10/2020 bei oekom).

 Laura Rinderspacher

beobachtet, verfolget und sammelt mit großem Interesse unterschiedlichste Verhaltensweisen von unterschiedlichsten Akteuren und Gruppen. Ob Individuen wie Freunde, Familie und Arbeitskolleg*innen oder Institutionen, Organisationen und die Politik. Sie fragt sich, was macht diese Extremsituation mit uns? Und schwankt zwischen nichts und alles. . . Was nach dem Beochten kommt, das weiß sie noch nicht – Ideen sind sehr willkommen.

 Brigitte Liz Latrik

hat sich seit Jahren dafür eigensetzt Krankenhäuser zu schließen, um an wenigen Standorten personell gut aufgestellte Häuser einzurichten. Hat jetzt aber gemerkt, dass eine flächendeckende Versorgung womöglich für Krisenzeiten vorzuhalten ist. Fragt sich, ob man Applaus nicht auch als Teil des Lohns im Tarifvertrag festhalten könnte.

 Benjamin Sadler

wundert sich, wie schnell und manchmal sogar unbürokratisch Entscheidungen getroffen werden können unter dem Eindruck einer Pandemie. Hofft, dass davon auch in der sagenumwobenen “Zeit nach Corona” noch was übrig bleibt. Beschäftigt sich sonst mit der sozial-ökologischen Transformation der Wirtschaft und verantwortungsvollem Handeln in der globaliserten Welt.

 Peer Schladebusch

verbindet gerne altes Wissen mit neuen Ideen. In einer fast 100 Jahre alten Straßenbahn produziert er mit einem Team das youtube-Format „SCHRAMME-derTALK“. Ihn interessiert, welche Werte die Menschen antreibt und wie sie mit den Schrammen in ihrem Leben umgehen. Wirtschaftsethik ist für ihn mehr Leben als Theorie. Viele seiner Interviewgäste erzählen offen und konkret, was sich für sie durch die Coronakrise verändert hat und welche Strategien sie dabei entwickelt haben.

 Dominique de Kerk

weist immer gerne darauf hin, dass Ostern das höchste christliche Fest ist – und nicht Weihnachten. Hätte sich nie vorstellen können, dass die Kirchen einmal wegen eines Virus geschlossen bleiben und war darüber ziemlich verletzt. Erkennt jetzt zunehmend die Schönheit neuer Formen des Gottesdienstes. Singt gerne im Chor, inzwischen auch über Zoom.

Wer steckt dahinter?

#kontrastmittelcorona ist ein Projekt des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers in Kooperation mitdem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der Ev.-luth. Kirche Oldenburgs.

Email

kda@kirchliche-dienste.de

Telefon

Benjamin Sadler, Referent für den kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt
0171 6 9999 58
0541 5054 133

Anschrift

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt
Haus kirchlicher Dienste
Archivstr. 3
30169 Hannover